Glossar

  • Abschreibung
    Steuerlich abzugsfähiger Verlust aus Investitionen, wie z. B. Denkmalabschreibung, Zinsabschreibung usw. Durch Abschreibungen sinkt die Steuerlast einer natürlichen Person oder Körperschaft.
  • Anbieterunabhängig
    Ein Makler steht nicht im Dienst bestimmter Marktteilnehmer. Er vermittelt für den Auftraggeber bedarfs- und preisoptimiert zwischen Versicherungsunternehmen und Mandant.
  • Anbieterübergreifend
    Produkte und Dienstleistungen werden über alle Marktteilnehmer hinweg verglichen und angeboten. Alle am Markt befindlichen Angebote werden berücksichtigt.
  • BAV– Betriebliche Altersvorsorge
    Betriebliche Form der Altersvorsorge mit staatlicher und meist auch betrieblicher Förderung, welche nur über einen Arbeitgeber abgeschlossen werden kann. Zur Verbesserung der Altersversorgung von Arbeitnehmern eingerichtet. Arbeitgeber sind verpflichtet, jedem Arbeitnehmer die Möglichkeit der BAV einzurichten (siehe BetrVG). Sie wird in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Arbeitgeberleistungen ausgestattet über den Arbeitgeber angeboten.
  • Beitragsbemessungsgrenze (BBG)
    Die Beitragsbemessungsgrenze ist eine Sozialversicherungs-Rechengröße und bezeichnet den Bruttolohnbetrag, von dem in Deutschland Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung höchstens erhoben werden. Werte 2012: GRV west 69.600,– € P. a, 5.800,– € mtl., Ost 58.800,– € P. a., 4.900,– € mtl. Dieser Wert wird jährlich neu festgelegt.
    BBG West gilt für BAV in allen Bundesländern, keine Unterscheidung zwischen Ost und West!
  • Beratungshaftung (Maklerhaftung)
    Haftung über Richtigkeit und Vollständigkeit der Beratung eines Mandanten. Versicherungsmakler sind als Sachwalter eines Mandanten dessen „Auge und Ohr“. Fehlender oder falsch eingerichteter Versicherungsschutz führen zur Haftung des Maklers für daraus entstehende Schäden beim Mandanten.
  • Bestand
    Summe aller bestehenden Versicherungsverträge eines Vermittlers / Maklers.
  • BetrAVG – Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung
    (Betriebsrentengesetz – BetrAVG) Gesetzliche Regelung der betrieblichen Altersversorgung in all ihren verschiedenen Formen. Regelt die grundsätzlichen Rahmenbedingungen zur Durchführung der betrieblichen Altersvorsorge. Gehaltsumwandlung bis 4% der jährlichen BBG (steuer & sozialversicherungsfrei) zzgl. pausch. 1.800 € P. a. / 150,– mtl. (nur steuerfrei) bei nicht vorhandener Altvertrag nach §40b möglich.
  • Deckungslücken
    Lücken oder vollständiges Fehlen von Versicherungsschutz.
  • Depot
    Verwahrstelle von Geld- oder Aktienanalgen bei einer Bank oder Kapitalanlagegesellschaft.
  • Fördertöpfe
    Zulagen oder steuerliche Erleichterungen bei Vorsorgeprodukten.
  • Gebundener Vermittler
    Einem bestimmten Vertrieb oder einer / mehreren Gesellschaften zuzuordnender Vermittler.
  • Geld / Banknoten
    Geld kann in materieller oder immaterieller Form existieren; Geldmünzen und Banknoten stellen beispielsweise materielle Formen von Geld dar, während Bankguthaben und Kreditzusagen zu den immateriellen Geldformen gehören. Die in einem Staat üblicherweise verwendete Geldsorte bezeichnet man als Währung. Im praktischen Gebrauch ist Geld ein Zwischentauschmittel, das sich von anderen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern auf Grund allgemeiner Akzeptanz zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.
  • Inflation
    Diese bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine Erhöhung der Güterpreise, die entsprechend das Absinken der Kaufkraft des jeweiligen Geldes zur Folge hat.
  • Kundenvertreter
    Ein Makler nimmt die Interessen seines Auftraggebers (Kunde / Mandant) wahr.
  • Mandant
    Kunde eines Mandatsträgers, z. B. Anwalt, Steuerberater oder Makler .
  • Mandantenordner
    Ordnungssystem, welches durch den Makler angelegt und dem Mandaten überlassen wird.
  • Mandanteninformation
    Regelmäßige Information der Mandanten über den Beratungs- oder Bearbeitungsstatus.
  • Makler für Versicherungen / Maklerunternehmen
    Vermittler zwischen zwei Parteien, hier Versicherungsgesellschaften und Versicherungsnehmern. Treten als „Sachwalter“ des Mandanten auf und verfolgt, als dessen „Auge und Ohr“ die Interessen des Mandanten.
  • Nachträgliche Herstellungskosten
    Bezeichnet die Kosten der nachträglichen Sanierung (Herstellung) der Immobilien. Der Kaufpreis teilt sich in Grund und Boden, die Altbausubstanz sowie die nachträglichen Herstellungskosten auf. Es werden unterschiedliche Abschreibungen gewährt (gegebenenfalls mit Steuerberater abzustimmen).
  • P. a. – Per annum
    „Pro Jahr“, aufs Jahr gerechnet. Begriff aus dem Finanzwesen.
  • Personenversicherung
    Versicherungen, welche sich auf Personen beziehen, wie z.B. Lebensversicherungen oder Unfallversicherungen.
  • Rahmenvertrag
    Vereinbarung zwischen Verbrauchern (meist Firmen) und Anbietern von Dienstleistungen und Versicherungen über Rahmenbedingungen des Angebotes oder der Dienstleistung.
  • Rürup(Rente), auch Basisrente
    Steuerlich begünstigte Form einer privaten Altersrente. Sie ergänzt die verschiedenen AV-Formen. Größte Zielgruppen vornehmlich Besserverdienende Selbstständige.
  • Sachversicherungen
    Versicherungsverträge, welche sich nicht auf Personen, sondern „Sachen“ beziehen, wie z. B. Hausrat oder Wohngebäude usw.
  • Sachwalter
    Mit Sachwalter ist im deutschen Recht eine Person gemeint, die als Dritter am Abschluss und an der Ausführung eines Vertrages beteiligt ist, also nicht Partei ist oder wird, und die Interessen eines anderen wahren soll, zum Beispiel ein Betreuer oder ein Stellvertreter. Nach dem BGH sind Sachwalter solche Personen, die wegen ihrer besonderen Sachkunde in hohem Maße das persönliche Vertrauen des Vertragspartners in Anspruch nehmen und diesem erst dadurch die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung riskanter Geschäfte geben.
  • Sachwertanlage
    (Geld)Anlagen, welche nicht in Geldwerten (Sparbuch, Bausparen usw.) angelegt sind, sondern in Sachwerten investiert sind (Immobilien, Aktien usw.).
  • Tarif
    Ein Tarif ist ein Vertrag oder ein Vertragszusatz mit einer Sammlung von festen Bedingungen für das Erbringen von Leistungen im Rahmen eines schuldrechtlichen Dienstvertrages. Die Vertragsbedingungen werden dann Tarif genannt, wenn sie einseitig von einem Dienstherrn oder Provider vielen möglichen Vertragspartnern angeboten werden.
  • (Um-)deckung
    Neuordnung des Versicherungsschutz durch Tarifwechsel oder durch Wechsel des VU. Erstmaliges Eindecken von Versicherungsschutz.
  • Versicherungsvertreter / Mehrfachagent
    Einzelnen oder mehreren ausgewählten Versicherungsgesellschaften werden als deren Vermittler angeboten und Kunden geworben.
  • Verzichtserklärung
    Schriftliche Stellungnahme des begünstigten Arbeitnehmers über den Verzicht auf die Durchführung der BAV für ihn. AG hat die Bringschuld der Information zur BAV gegenüber dem AN. Bei Nichtinanspruchnahme der BAV ist dies festzuhalten, um ggf. einen späteren Regressanspruch des AN abzuwenden.
  • Vergleichs- und Bewertungssoftware
    Softwareprodukte, welche zur Qualitätsbewertung und/oder zum Preisvergleich von Finanz- und Versicherungsprodukten eingesetzt werden.
  • Versorgungsordnung (VO)
    Sie regelt die innerbetrieblich festgelegten Abläufe der BAV innerhalb einer einzelnen Firma. Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des gesetzlichen Rahmens obliegen dem jeweiligen Arbeitgeber (AG). Im Rahmen des BetrAVG kann er Durchführungswege für die Förderungen bestimmen. Die VO ist den Mitarbeitern innerhalb eines Betriebes zugänglich zu machen.
  • Vermögenskonzept / Versorgungskonzept
    Mit dem Mandanten ausgearbeitetes, auf ihn individuell zugeschnittenes Konzept zur Erreichung individueller wirtschaftlicher Ziele und/ oder der optimalen Ausgestaltung einer Altersvorsorge.
  • Volatilität
    Sie gibt die Schwankungsbreite (Wertschwankungen) meist von Aktien oder Aktienfonds an. Sie dient als Risikomaß.
  • Vorsorge (Finanzdienstleistungsbereich)
    Vorbeugende Maßnahmen, um Unerwünschtes zu verhindern. Sachversicherungen schützen vor finanziellen Folgen aus versicherten Schadenereignissen, Altersvorsorge / Ansparvorsorge schafft finanzielle Absicherung oder verfolgt bestimmte wirtschaftliche Ziele.
  • VU
    Versicherungsunternehmen (Gesellschaft).
  • VWL
    Vermögenswirksame Leistungen / Vermögensbildungsgesetz, auch bekannt als „936-Mark-Gesetz“. Vom Arbeitgeber meist teilweise oder voll bezuschusste betriebliche Sparform, welche unter bestimmten Voraussetzungen durch staatliche Förderung (Zulage) ergänzt wird.
  • Werbungskosten
    Steuerlich abziehbarer Betrag.
  • Zinshaus
    Ein Zinshaus (auch: Miethaus) ist ein Wohngebäude, in dem die einzelnen Einheiten vom Vermieter gegen ein meist monatliches) Entgelt (Miete) einem oder mehreren Mieter/n zur Verfügung gestellt werden. Dient zur Kapitalanlage und/oder der steuerlichen Abschreibung. In erster Linie steht die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund. Bei der richtigen Auswahl ist ein Zinshaus eine hervorragende Wahl der Geldanlage mit Inflationsschutz und minimiertem Verlustrisiko.

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